Ein Blick in die Geschichte

Als Gründungsjahr wird 1990 offiziell angegeben, da der Verein als solcher zu dem Zeitpunkt ins Vereinsregister aufgenommen wurde. Dabei ist er schon weit vordem als kultureller Motor des Ortes aktiv. Zu Zeiten, in denen der Lindenhof als Lehrlingswohnheim der LPG genutzt wurde, begannen mit einer Laienspielgruppe um Werner Schwabe die Geburtswehen des Dorfklubs. Von einer Gründung spricht man jedoch erst ab 1969 in der Vorbereitung eines großen Dorfsportfestes mit der ebenfalls dato gegründeten Sektion Leichtathletik der BSG Traktor. Die Leitung hatte Bernd Kaden, an seiner Seite Inge Kuhnt, Karin Achneck, Anni Wagner, Bernd Wolf, Ursula John, Fritz und Volker Eßbach, Achim Beier, Liselotte Einert sowie Hildegard Thiele und Walter Gabriel.

Höhepunkte im kulturellen Leben waren vor allem die Erntefeste und Sommerfeste (meist mit Modenschauen) im Roten Stern. Einer davon war sicherlich der Berthelsdorfer Bauernmarkt auf demPlatz vor der Gaststätte Roter Stern am 17. September 1987 als gemeinschaftliche Aktion mit der VdgB. Als Durchhalter hat sich das traditionelle Erntefest am ersten Oktoberwochen ende erhalten. Gehörte in den Anfangsjahren auch ab und zu auf dem Außengelände des Stern ein kleiner Markt und außergewöhnliche Wettkämpfe dazu,wurde um 2000 das Fest mit dem Seifenkistenrennen um den Wanderpokal des Bürgermeisters aufgewertet. Mangels Beteiligung musste dieser, aus den Sechziger Jahren stammende und wiederentdeckte Wettbewerb nach sechs Wettkampfjahren aus dem Programm genommen werden. 1979 gründeten Mitglieder des Dorfklubs den Faschingsklub Berthelsdorf (FKB), deren Mitglieder heute beinahe vollständig auch die Aufgaben des Dorfklubs mit übernehmen. Seit 2007 gehört der 1974 gegründete Jugendclub mit unter das Dach des Kulturvereins, ohne seine Eigenständigkeit zu verlieren.   (Auszug aus dem “Berthelsdorf-Buch”)

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