Das war unser Erntefest 2011

„Es war diesmal sehr angenehm“ betonte Volker Eßbach, Vorsitzender des Kulturvereins Berthelsdorf, nach dem Programm der Kinder der Grundschule Weißenborn und dem Auftritt jungen Funken des Faschingsklubs am Freitagabend auf dem Saal der Gaststätte Schmiedestern. Denn im Gegensatz zu den bisherigen Freitagsveranstaltungen verfolgten auch die jüngeren Kinder ohne auf der Tanzfläche herumzutoben dieses sehens- und hörenswerte Programm. Mit den Seifersdorfer Blasmusikanten wurde dann die Erntekrone, gehoben, die zuvor den Fackel- und Lampionumzug auf dem Wagen von Bernd Kaden angeführte. „Es wäre schön gewesen, wären noch mehr Leute etwas länger auf dem Saal geblieben“, so der Tenor in der Runde des „harten Kerns“, woraus sich dann auch einzelne Paare zum Tanz ermutigen ließen.

Für die Gartenfreunde der Sparte „Höhenluft“ Berthelsdorf war der Samstagnachmittag eine Gelegenheit, sich zu vorzustellen, gärtnerische Produkte – Pflanzen, Blumen, Obst und Gemüse - den Gästen anzubieten.

Derweil ging es auf dem Bolzplatz heiß her. Vier Schüler- und Kindermannschaften spielten um den Pokal des Bürgermeisters. Ob 1.FC Polen, Weißenborner Kickers, Berthelsdorfer Kicker-Girls oder die Teufelskicker (Reihefolge gleich Platzierung) - was zählt war nicht nur der Sieg sondern die Teilnahme überhaupt. Und so freuten sich die Mädchen ganz besonders über ihren dritten Platz. „Wir waren im letzten Jahr Vierter und haben nun fast das ganze Jahr lang trainiert“, erzählte Mannschaftsleiterin Julia Böhme. „Und da sind wir ganz stolz drauf, dass wir jetzt den dritten Platz geschafft haben und wir machen weiter, wollen mindestens Platz zwei erreichen“ ergänzte Mannschaftskameradin Lillian Petermann. Manuela Herklotz, eine der engagierten Muttis: „Ich finde es ganz toll, wenn die Mädels ein Ziel, eine Aufgabe haben und sich mit ganzem Herzen auch dafür einbringen. Da nehm ich auch mal die zurzeit für die wegen dem Brückenbau momentan besonders weite Fahrstrecke in Kauf. Denn es ist schön, die Mädchen tanzen zu sehen.“ Ja, Tanzen, denn die meisten der jungen Fußballerinnen sind auch bei den Funken aktiv und trainieren so zweimal in der Woche: einmal Fußball, einmal Tanzen. „Ich würde mir wünschen, dass sich noch mehr Mädchen finden würden, die dann auch einen Mannschaft stellen, so dass unsere nicht die einzige Mädchenmannschaft ist“ fügt die inzwischen Oberbobritzscherin hinzu.

 

Die Weißenborner Landfrauen hatten unterdessen im „Bürgerhauskaffee“ alle Hände voll zu tun – ihre Kuchen kamen wieder bestens bei den Kaffee-Gästen an. .

Im Jugendclub trafen sich Samstagabend alt und jung zum Erntetanz, sprich Disko. „Es war wie schon bei den Oldienächten – prima die Generationen in einem Raum zu haben, war toll“ fand Matthis Hänig.

Bekannte Gassenhauer wie „Die Olsenbande“ oder „Am Sonntag will mein Süßer mit mir Segeln gehn“ und auch weniger Bekanntes schmetterten am Sonntagvormittag die Männer der „Himmelfahrts Dixieland-Band“ aus Mochau über den Festplatz zum Zelt, wo neben dem Kirchenkaffee auch der Frühschoppen seinen Lauf nahm. „Eine gute Idee, mal ne andere Musik zum Frühschoppen….“ freute sich u.a. Torsten Priefert. Und übe die Ausstellung im Bürgerhaus war nicht nur Monika Fleischer aus Weißenborn begeistert. Sie fand jedoch vor allem die Filzarbeiten von Christa Fischer ganz besonders toll: “Ich habe selbst solche Arbeiten gemacht und weiß wie viel Mühe und Geschick da dahinter steckt – meine allergrößte Hochachtung!“. Diese neue Ausstellung wird noch bis Mitte Oktober im Spiegelraum zu sehen sein und voraussichtlich im kommenden Jahr in erweiterter Form zu sehen sei

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Erntefest 2011
    
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